Eine Sauna, was ist das?

Sauna

Die Sauna ist ein separater Raum, für privat reichen schon ca. 2 x 2 m. Sie ist ganz mit Holz ausgekleidet, die Wände sind wärmegedämmt, mit wenigstens 5 cm Isoliermaterial, sie hat Holzbänke (Abachi-Holz) die in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.

Die klassische Version wird normalerweise mit einem elektrischen Saunaofen auf ca. 90° C aufgeheizt. Auf dem Ofen liegen Steine, über diese wird von Zeit zu Zeit Wasser gegossen. Ein sogenannter "Aufguß" wird gemacht.

Moderne Versionen nutzen heute auch indirekte Hinterwandbeheizungen. Auch wird die klassische Sauna heute mehr und mehr durch ein Klimabad abgelöst. Mit Bezeichnungen wie "Softsauna" "Fresh-Feeling", "Kräuterdampfbad" oder Ähnliches.

Über eine Klimasteuerung ist es möglich nicht nur die Temperaturen zu regeln, sondern auch für eine angenehme Feuchte zu sorgen.

Wichtig ist dabei eine gute Belüftung, damit das angefeuchtete Holz wieder trocknen kann.

Was ist der Sinn eines Saunabades?

Sauna härtet ab
Ein Saunabad ist ein Überhitzungsbad. In sehr trockener Luft (Holzwände und Bänke nehmen die Feuchtigkeit auf) wird der Körper aufgeheizt.

Nach 10-15 Minuten eines „Saunaganges“ messen wir Körper-Kerntemperaturen um 38-38,5 °C. Das sind eigentlich schon Fiebertemperaturen und mit Fieber bekämpft der Körper was krank macht.

Somit wird vorbeugend bereits eine Infektion verhindert. Erreger werden abgetötet.

Dann gehört zur Sauna aber auch die Abkühlphase. Ein Training für die Poren; schnell öffnen um zu verdunsten und damit zu kühlen, schnell schließen und die Wärme im körper halten.

Am besten direkt aus der Sauna ins Freie, auch im tiefsten Winter. Wenige Minuten ein erfrischendes Luftbad kühlen die Lungen und ein wenig die Hautoberfläche. Danach geht es wenn möglich in ein Tauchbecken, ein Kneippschlauch tut es auch, oder eine Schwalldusche.

Nun wird der Körper abgekühlt. Danach kräftig abfrottiert und in die Ruheliege.

Sauna stärkt das Imunsystem

Alte Saunagängerin

Durch das aufheizen und abkühlen lernt der Körper wieder mit Temperaturunterschieden fertig zu werden. Ein kleiner Luftzug führt nicht gleich zur Erkältung. Das Immunsystem wird gestärkt. Man ist den Umwelteinflüssen wieder besser gewachsen.

Ein zweiter, oder auch ein dritter Saunadurchgang, jeweils 10-15 Minuten können folgen. Einmal in der Woche, das ist ideal, übrigens im Sommer wie im Winter. Man erträgt auch im Sommer große Hitzperioden leichter. Der Körper hat sein natürliches Klimasystem trainiert. Die Poren öffnen bei Hitze und schließen rasch bei Kälte. So bleibt man gesund und fit.

Nach einem Saunabad fühlt man sich wie neu geboren!